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Ernährung bei Krebserkrankungen

– Hippokrates
Nach Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 500.000 Menschen neu mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Viele von ihnen sind auf sinnvolle Ernährungsempfehlungen angewiesen, weil sie Beschwerden haben. Ein besonderes Risiko stellt hierbei die Kachexie dar. Kachexie beschreibt einen ausgeprägten Gewichtsverlust als Folge einer schweren Grunderkrankung. Sie verschlechtert die Prognose und schränkt die tägliche Lebensqualität Betroffener ein. Zudem wirken Therapien schlechter bei kachektischen Patient*innen.
In meinen Vorträgen werden genau diese Themen im Fokus stehen. Als Teilnehmende erhalten Sie Hinweise, Tipps und praktische Hilfen, die Sie in Ihrem täglichen Umgang mit Patient*innen anwenden können. Dabei gehen wir besonders auf Krebserkrankungen des Verdauungssystems ein, da sich deren Behandlung zum Teil erheblich auf die Ernährung auswirkt.
Doch auch bevor es zu einer Krebserkrankung kommt, spielt Ernährung bereits eine wichtige Rolle! So schätzen Fachgesellschaften wie die Deutsche Krebshilfe, dass durch eine gesunde Lebensweise rund 40 Prozent aller Krebsfälle vermieden werden könnten. Daher wollen wir auch folgenden Fragen nachgehen: Welche Ernährungsgewohnheiten halten uns gesund? Welche machen uns krank?
